Chicago ~ true lies » the book of the legacy » Written letters » Poststil des Teams ~ so posten wir :) » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen | Thema zu den Index-Favoriten hinzufügen
 
Neues Thema » Antwort
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
the pate






Dabei seit

23.04.2015

Beiträge

136

Name

TEAMACCOUNT

Poststil des Teams ~ so posten wir :) Zitat » Edit » MELDEN IP Zum Anfang der Seite springen


Poststil des Teams


Wer kennt das nicht? Man will bei einem Board mitmachen, aber man weiß nicht ob man Posttechnisch hinein passt?

Aus diesem Grund gibt es bei uns diesen Theard, hier stellt sich das Team, so könnt ihr ein Gefühl dafür erhalten, ob wir das richtige Board für euch sind Smile

Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen cheerleader

10.09.2016 18:54 offline » Formmail » Suchen »
Nocona Colquhoun






Dabei seit

09.02.2016

Beiträge

125

Name

Nocona Colquhoun

Age

37 Jahre

Status

Single

Career

Chef einer Drogenmafia

This is who I am

My Life

Other faces

Team Nathaniel Hamilton

Player

Tina

Zitat » Edit » MELDEN IP Zum Anfang der Seite springen

Regengötter

Mary, Jack und Nocona | 01.10.2014 | nächtliche Morgenstunden


Die Nacht konnte nicht mehr lange dauern. Zu viele Stunden schon hing die düstere Schwärze über ihnen. Auch der Regen war nicht weniger geworden, längst hatte er ihre Kleidung gänzlich durchdrungen, sie durchnässt bis auf die Haut.
Nocona hielt den Freund gestützt, schwer lag Jack auf seinen Schultern, musste sich mit jedem Schritt mehr ziehen lassen. Die Wunde war nicht tödlich, nicht sofort, aber sie war tief genug, um Schmerzen zu erzeugen; Schmerzen und das tiefe Gefühl, sich ausruhen zu müssen.
Auch Nocona hatte den Kampf nicht unverletzt überstanden. Aber er konnte die kleine Wunde noch ignorieren, war noch wütend genug über das, was geschehen war, den Kampf und den Verrat, der ihm vorgelagert gewesen war. Auch Stunden später noch würde er nicht glauben können, dass ausgerechnet Timothy sich hatte kaufen lassen, einer seiner längsten Verbündeten und lautesten Stimmen gegen die Willkür des Staates. Nocona ahnte, dass Timothy seine Gründe haben musste, aber er würde sich nicht die Zeit nehmen, weiter darüber nachzudenken. Es gab weniges, das in dieser Welt aus Kriminalität und Untergrund eindeutig war, aber der Zwang zur Loyalität gehörte dazu. Timothy hatte sie verraten, dafür gab es keine Entschuldigung. Nie.

Sie hatten endlich wieder die Stadt erreicht, schier unendlich zogen sich die langen Straßen hin, umsäumt von eintönigen Reihenhäusern und beleuchtet von Laternen, die fast vergessen ließen, dass es immer noch Nacht war. Nocona zog Jack weiter; der Freund schwieg, nur ab und an stöhnte er, auf als müsse er sich auf diese Weise daran erinnern, dass ein Ausruhen unmöglich bleiben würde.
Schließlich erreichten sie eine U-Bahnhaltestelle, stiegen hinab in das tiefe Gangsystem des öffentlichen Nahverkehrs und warteten. Selbst in Chicago spürte man die Schwere der Nacht um solch eine Uhrzeit. Der Bahnsteig war fast leer, zwei Obdachlose versuchten, in einer Ecke zu schlafen, eine junge Frau tippte unruhig auf der Stelle. Ihr waren weder die beiden Gestalten am Boden, noch die zwei Männer geheuer, die nass und einander stützend auf der Sitzreihe platzgenommen hatten. Irgendwann kam der Zug, nahm sie mit sich, irgendwo in das Innere der Stadt.

Mit zunehmender Mühe brachte Nocona Jack in eines der Krankenhäuser. Er fühlte sich heiß an, trotz der Nässe und des kalten Windes. Sein Körper kämpfte gegen den Blutverlust und den Schmerz. In der Notaufnahme setzte Nocona Jack einfach irgendwo ab, nahm sein Portemonnaie und meldete ihn an. Zum Glück waren sie fast alleine. Nur ein junges Pärchen saß noch in einer Ecke und wartete, sie unterhielten sich leise, nahmen kaum Notiz von den zwei Neuankömmlingen.
Nocona blieb stehen, ging in Jacks Nähe langsam auf und ab, wartete. Immer wieder blickte er zu dem Freund herüber, der immer mehr in sich zusammenzusacken schien. Doch Nocona wollte sich nicht neben ihn setzen, zu viel Angst hatte er, dass es ihm nicht viel besser ergehen würde als Jack, wenn er erst einmal Platz genommen hätte.
Schließlich aber, er wusste nicht wie oft er unter dem flackernden Licht der grellen Neonlampen schon hin und her gelaufen war, trat eine Krankenschwester aus einem Gang hervor und winkte beiden, ihr zu folgen. Nocona half Jack sich aufzurichten und zog ihn mit sich, in den Gang hinein, hinter dessen Türen sich die einzelnen Behandlungszimmer befanden. Er auf dem Behandlungstisch ließ er wieder von ihm ab. Doch nur mit offensichtlicher Mühe konnte sich Jack aufrecht halten und fiel nicht nach hinten.
Nocona sah ihn für einen Moment an und überlegte, ob er nicht eigentlich den Raum wieder verlassen sollte als eine junge Ärztin den Raum betrat und die Tür hinter sich schloss. Nocona trat sofort zurück, bis er die kühle Wand in seinem Rücken spürte. Sie sollte sich um Jack kümmern und nicht erst auf die Idee kommen, auch ihn noch auszufragen. Für einen kurzen Moment hielt er die Luft an und beobachtete die Ärztin dabei, wie sie näher an den Behandlungstisch trat.

13.10.2019 18:34 offline » Formmail » Suchen »
Jack Pierce






Dabei seit

11.10.2017

Beiträge

413

Name

Jackson "Jack" Pierce

Age

38 Jahre

Status

Single

Career

Inhaber eines Boxclubs
rechte Hand von Nocona

This is who I am

My Life

Other faces

# TEAM JACK PIERCE

Player

Caro

Zitat » Edit » MELDEN IP Zum Anfang der Seite springen

Noch war es dunkel, die Straßen schwarz voller huschender Schatten. Ab und an flackerte Licht hintern Fenster auf, Leben, das pulsierte und sich damit zeigte, wie aus einer anderen Welt, völlig deplatziert in diesem Moment der Schwärze, des Schmerzes und der völligen Hilflosigkeit. Er fühlte sein Bein nicht mehr, das Blut erwärmte die vom Regen kalten Stellen. Benommen und schwer lag er in den Armen des Freundes, ließ sich ziehen. Seine Schritte schwebten über den Boden, ließen ihn tanzen auf Asphaltwolken im Takt des Ganges seines Freundes. Er wollte sich nicht erinnern an den Kampf, das Versagen, die Überraschung über den Verrat durch den alten Freund. Es war kaum zu fassen, wollte er es auch nicht wirklich und doch war es in seinen Gedanken, während er sich immer noch tragen ließ, nur ab und an dem Freund behilflich sein konnte, mit letzter Kraft.
Das verschwommene Gesicht eines Kindes, der Ruf eines Mannes, das Bellen eines Hundes, die Stadt und ihre Stimmen zogen wie ein Film an ihm vorbei, während er noch immer getragen wurde. Ein Weg ohne ersichtliches Ende, ein Weg, der für ihn nicht mehr einzustufen war. Nicht so, nicht hier, nicht heute.....nein, reiß dich zusammen.. Die Erschöpfung zog an ihm, zwang ihn in die Knie und doch stand er immer wieder auf, wehrte sich dagegen, war nicht bereit, heute hier und jetzt in diesen Straßen zu verbluten. Er schloss die Augen, vertraute Nocona blind, begrüßte die Dunkelheit, war sie sein ständiger Begleiter seit drei Jahren, war es das, was ihn durchgebracht hatte, was ihn am Leben hielt und nun war sie wieder da mit voller Wucht. Die Welt war abermals schwarz um in herum, veränderte sich auch nicht durch die Bewegung, die Lichter und die Schatten, er hielt die Dunkelheit fester, klammerte sich daran fest, um dem Schmerz zu trotzen und zu überleben. Er würde so nicht draufgehen, nicht an seinem ersten Tag in Freiheit.
Adrenalin durchfloss seinen Körper, half ihm weiter zu gehen, half ihm seinen Freund zu unterstützen. Selbst wenn es gefährlich war, wenn das Blut noch schneller floss, die Wärme immer mehr von seinem Körper Besitz nahm. Doch sie kamen an, waren endlich da, nach langer Fahrt und vielen Schritten. Er konnte seinen Zustand nicht mehr einschätzen, ließ sich schwankend im Wartebereich nieder und war versucht, die Augen abermals zu schließen. Doch er kämpfte dagegen an, hatte jetzt ohne Nocona an seiner Seite Angst vor dieser Schwärze. Er blieb aufrecht sitzen und ließ sich bereitwillig nochmals von Nocona aufhelfen, als er ihn ins Krankenzimmer brachte. Noch immer hatte er nichts gesagt, geschwiegen vor Schmerz und dem Gefühl der Ohnmacht, die sein Körper mehr und mehr zu erfassen schien. Nur schemenhaft nahm er ihn noch wahr, wie er angelehnt an die Wand dastand, wie er dagegen kämpfte sich eben dieser gleichen Dunkelheit hinzugeben. „Kümmern sie sich erst um ihn.“ Waren die ersten Worte, die er seit dem Angriff von sich gab, als eine junge Ärztin den Raum betrat. Er wusste, dass sie töricht waren, er wusste, dass er selbst schlimmer verletzt war und doch galt seine Berufung immer der Sicherheit seines besten Freundes, der ihn hierher gebracht hatte mit letzter Kraft und dem Willen, dass sie beide nicht verbluten würden. „Bitte...“ Sah er die Ärztin an und hielt sich krampfhaft aufrecht, um einen stabilen Eindruck zu vermitteln.

13.10.2019 18:34 offline » Formmail » Suchen »
 
Neues Thema » Antwort

Credits
© 2018 Chicago ~ true lies. This is a NON-PROFIT RPG with no intention of copyright infringement. Design & Technik: Naomi Baker.

Optimiert für Mozilla Firefox, Safari & Chrome.

Powered by WoltLab GmbH.

Impressum | Disclaimer | Datenschutz